28. Juli 2020

Das Diakonische Werk sagt allen Mitstreiterinnen vielen herzlichen Dank für diese großzügige Unterstützung und das Engagement für die Ebersberger Tafel in diesen besonderen Zeiten

„Durch eine private Aktion, initiiert von einer Kollegin, die aus gesundheitlichen Gründen nicht vor Ort mithelfen konnte, sich aber ebenfalls einbringen wollte“, berichtet Liane Welm, Leiterin des MTRA-Teams in der Klinikradiologie haben die Kolleginnen begonnen Mund-Nasen Masken zu nähen.

„Wir haben die Masken für den persönlichen Schutz im öffentlichen Alltag genäht, in der Klinik wurden sie zum Glück niemals gebraucht.“ Ungeachtet der eigenen Belastung bei der Patientenversorgung schlossen sich sehr schnell Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Klinikabteilungen den Freizeitnäherinnen an und als eine Kollegin größere Mengen Stoff aus ihrem Privatbesitz spendete, entwickelte sich eine sehr lebendige kreative Community.

Dann kam die allgemeine Maskenpflicht für die öffentlichen Bereiche und spätestens da fanden die Masken reißenden Absatz. Einige gingen sogar ins Ausland. Inspiriert von der großen Unterstützung für die Klinik, griffen die Näherinnen die Idee einer Kollegin auf, die Masken gegen eine Geldspende zu verkaufen und den Erlös der Tafel Ebersberg zu übergeben. Insgesamt kamen so sage und schreibe 2.000 Euro zusammen, die jetzt für die Hilfsbedürftigen der Tafel Ebersberg übergeben werden.