3. März 2020

Suchtprobleme am Arbeitsplatz – und wie Sie richtig reagieren

Am 25.03.2020 ist die Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht Beatrix Lippert im Rahmen des Fach- und Erfahrungsaustauschs „fit4work“ für Personalverantwortliche und Arbeitnehmervertreter der Fachambulanz für Suchterkrankungen der Diakonie Rosenheim als Referentin geladen. Sie informiert über die rechtliche Vorgehensweise bei Suchtproblemen am Arbeitsplatz.

Das Suchtmittelkonsumverhalten in Deutschland spiegelt sich auch am Arbeitsplatz wider. In vielen Betrieben und Behörden arbeiten in allen Hierarchiestufen Menschen, die einen problematischen Umgang mit Suchtmitteln und speziell mit Alkohol haben.
Laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) gelten 5 % der Mitarbeitenden und 10 % der Führungskräfte eines Betriebes als alkoholabhängig. Bis zu 10 % weisen einen problematischen Umgang mit Alkohol auf. Vermehrte Fehlzeiten, sinkende Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, häufigere Fehler und Qualitätsmängel sowie eine erhöhte Unfallgefahr sind belastende Folgen für ein Unternehmen. 20 % – 25 % aller Arbeitsunfälle stehen mit Alkohol in Verbindung.

Auf diese betrieblichen Herausforderungen zeigt die Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht Beatrix Lippert wie Fach- und Führungskräfte richtig reagieren und welche rechtlichen Schritte eingeleitet werden können bzw. welche Rechte und Pflichten sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber haben.

Interessierte Fach- und Führungskräfte, Personalverantwortliche, Schwerbehindertenbeauftragte, betriebliche Sozialarbeiter und ähnliche Berufsgruppen können sich bei der Fachambulanz der Diakonie Rosenheim für den am 25.03.2020 von 10:00-12:00 Uhr stattfindenden Fach- und Erfahrungsaustausch „fit4work“ anmelden:

Fachambulanz für Suchterkrankungen

Prävention – Beratung – Behandlung
diaLog, Kufsteiner Straße 55
83022 Rosenheim
Tel.: 08031 3562 80
Fax: 080831 3562 816
E-Mail: fachambulanz@sd-obb.de