31. Juli 2018

Veranstaltungsreihe BRAINFOOD

Jugendhilfe und Soziale Dienste Oberbayern der Diakonie Rosenheim bieten Menschen in sozialen Notlagen oder in belastenden Situationen eine Vielzahl an Angeboten und Hilfen, um sie bei Problemen zu unterstützen.

Um die Qualität dieser Angebote beständig weiter zu entwickeln, fachlich zu wachsen und den betreuten Menschen auch weiterhin eine optimale Unterstützung zu bieten, wurde jetzt eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Brainfood – let’s talk about solutions“ ins Leben gerufen! Künftig sollen Leitende der Diakonie Rosenheim ein bis zwei Mal im Jahr mit Referent(inn)en aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft zusammenkommen, um sich in einer angenehmen Atmosphäre von Impulsvorträgen Ideen für die eigene soziale Arbeit zu holen. Ziel der Veranstaltungsreihe soll es sein, während des oft stressigen Arbeitsalltags dennoch immer wieder inne zu halten und über den sprichwörtlichen Tellerrand der eigenen Branche zu schauen, um von Vorgehensweisen und Methoden anderer Arbeitsbereiche zu lernen. Schwerpunktmäßig soll es bei den impulsgebenden Vorträgen der Gastreferent(inn)en um Zukunftsthemen aus den Feldern „Arbeit“, „Gesellschaft“ und „Management“ gehen.

Der Auftakt und somit die erste Veranstaltung der Reihe fand am 4. Juli im Café Bistro Arche in Rosenheim (gegenüber dem Eisstadion) statt. Um 8:30 Uhr begrüßte dort Johanna Schilling, Vorständin der Diakonie Rosenheim, die Anwesenden, unter denen sich überwiegend Leitungen der Sozialen Dienste Oberbayern befanden, und hieß sie ganz herzlich willkommen.

„Die erste Veranstaltung dieses Formats richtet sich primär an den Bereich der Sozialen Dienste, weil es in diesem Arbeitsfeld durch die Einführung des Bundesteilhabegesetzes zu vielen strukturellen und konzeptionellen Veränderungen kommen wird. Außerdem streben wir hier in Zukunft, wie im Bereich der Jugendhilfe bereits geschehen, ein überregionales Wachstum an“. Prinzipiell sei das Format aber generell für alle Leitungen des Trägers gedacht, erklärte die Vorständin.

Als Referentin war Miriam Vogt, ehemalige Weltmeisterin in der Disziplin „Ski Alpin“ und heute im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung tätig, geladen. Sie referierte zu den Fragen „Wie kann ich Spitzenleistungen abrufen? Welche persönlichen Kompetenzen sind dafür nötig und wie schaffe ich ein passendes Umfeld für Höchstleistungen?“ Die ehemalige Spitzenathletin brachte dabei anhand konkreter Beispiele Ideen, Erkenntnisse und Sichtweisen aus der Welt des Sports ein, die durchaus auch im sozialen Sektor eine Daseinsberechtigung haben.

Im Anschluss an den Vortrag wurde in zwei Arbeitsgruppen bis etwa 11:30 Uhr gemeinsam darüber diskutiert, wie sich die gehörten Impulse auch in den sozialen Arbeitskontext übertragen und sich so auch in Sozialunternehmen Spitzenleistungen generieren lassen.

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Klaus Voss, Leiter der Geschäftsstelle Rosenheim, bei der die Sozialen Dienste Oberbayern innerhalb der Diakonie Rosenheim angesiedelt sind, ganz herzlich bei Miriam Vogt für ihr ehrenamtliches Referat.