8. Dezember 2017

Klaus Voss im Gespräch mit rosenheim24: Diakonie betreut 75 Obdachlose

Die gestiegenen Preise für Wohneigentum haben dramatische Folgen: Es gibt immer weniger Wohnraum für Niedrigverdiener. Klaus Voss (Geschäftsstellenleiter Diakonie – Soziale Dienste Oberbayern) war dazu im Gespräch mit rosenheim24.

In der Stadt Rosenheim ist die Zahl der Wohnungslosen wie in den letzten Jahren unverändert hoch. Die Noteinrichtungen der Sozialdienste sind derzeit rappelvoll. Grund für die vielen Obdachlosen seien vor allem die nicht mehr bezahlbaren Wohnungen im unteren Preissegment. Besonders in unserer Region seien die Wohnungen so teuer, dass sich die einkommensstarken Menschen im mittleren Preissegment nach Immobilien umsehen. Die Normalverdiener wiederum suchten ebenfalls Wohnungen im unteren Preissegment. Viele Einkommensschwache bleiben damit auf der Strecke.

In den Unterkünften der Diakonie finden sich zwar kaum Flüchtlinge, dafür seien  Menschen aus dem EU-Raum (Südosteuropa) betroffen. Diese fragen bei der Diakonie immer wieder um Beratung an. Die Zusammenarbeit mit den städtischen und den staatlichen Behörden in Rosenheim sei aber gut: Die vor einigen Jahren eingerichtete Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit zeige gute Erfolge.

HIER geht´s zum ausführlichen Bericht auf rosenheim24.de