22. September 2017

Mietwohnungen dringend gesucht!

„Wohnungsmarkt zugänglich machen“, ein Projekt der Diakonie Rosenheim für Kontingentflüchtlinge in Bernau

Das Übergangswohnheim in Bernau ist ein Aufnahmeort in Bayern, wo Kontingentflüchtlinge und afghanische Ortskräfte leben, die im Rahmen von humanitären Aufnahmeaktionen nach Deutschland  einreisen und hier einen Aufenthaltstitel erhalten. Das Wohnheim ist gedacht als erster Lebenspunkt in Deutschland, von dem aus sich ein eigenständiges Leben und Wohnen entfalten kann.

Die Menschen, die kommen, wissen wenig über Deutschland und sprechen kein Deutsch. Gemeinde, Ehrenamtliche und Migrationsberater kümmern sich um Wissensvermittlung, Bewältigung des organisatorischen Alltags und Weitervermittlung zum Beispiel in Deutschkurse.

Bei der Unterbringung handelt es sich um eine Anfangslösung in stark beengten Räumlichkeiten. Ein eigenständiger Auszug ist in der Regel für die Menschen hoch erwünscht, aber meist alleine nicht schaffbar. Deshalb unterstützt sie unsere Projektmitarbeiterin im Rahmen des Projekts „Wohnungsmarkt zugänglich machen“ des bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS). Sie erklärt den Wohnungsmarkt und die Möglichkeiten der Wohnungssuche, sie informiert über Pflichten und Rechte eines Mieters, sie hilft bei Ämterkontakten. Sie sucht mit und für die Familien Wohnungen, baut Kontakte zu Wohnbaugesellschaften und Vermietern auf und betreut die Familien während des Umzuges. In der neuen Wohnung steht sie bei auftretenden Problemen als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Gut 2/3 der Bewohner konnten schon ausziehen, doch gibt es immer noch viel zu tun. Derzeit suchen wir dringend Wohnungen für 2 – 3 Personen und ganz besonders für große Familien mit 3 bzw. sechs Kindern.

Möchten Sie eine Wohnung vermieten oder wissen Sie von freiem Wohnraum in Stadt und Landkreis Rosenheim, so freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!

Diakonie Rosenheim | Wohnungsmarkt zugänglich machen | asyl@sd-obb.de